Presse – Stop G7 Elmau https://www.stop-g7-elmau.info Tue, 28 Jun 2022 01:49:02 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.9.16 PM zu den Protesten am Montag und Infos zu Aufnahmen / Interviews im Camp heute https://www.stop-g7-elmau.info/2022/06/28/pm-zu-den-protesten-am-montag-und-infos-zu-aufnahmen-interviews-im-camp-heute/ Tue, 28 Jun 2022 01:45:22 +0000 https://www.stop-g7-elmau.info/?p=2814 Pressemitteilung von Stop G7 Elmau
München, 28.6.2022

Die Organisator:innen der G7-Proteste in Garmisch/Elmau blicken auf erfolgreiche Aktionstage zurück

Im Camp bieten wir am heutigen Dienstag wieder einen Slot für Filmaufnahmen sowie ganztägig Interviews an

Nach der erfolgreichen Demo in Garmisch am Samstag „gipfelten“ die Protestaktionen vor Ort gegen den G7-Gipfel gestern in einem Sternmarsch auf mehreren Wander- und Fahrradrouten in Richtung Elmau, an denen ca. 200 Aktivist:innen teilnahmen. Die meisten davon versammelten sich anschließend am Bahnhof Klais für eine Auftaktkundgebung. Von dort aus durften 50 Aktivist:innen nach vorangegangenen langen Verhandlungen mit den Behörden und einer Klageandrohung an einer dreißigminütigen Kundgebung inmitten des Sicherheitsbereichs, 500 m vom Schloß entfernt teilnehmen. Die Demonstrant:innen mussten sich dafür mehrere Tage zuvor namentlich bei den Behörden registrieren, wurden in einer einstündigen Prozedur gründlich durchsucht und dann in Bussen unter massiver Polizeibegleitung an Bord zum Kundgebungsort verbracht, der im Widerspruch zum bayerischen  Versammlungsgesetz zwar in ferner Sicht- aber keinesfalls in Hörweite des Tagungsortes lag. Vor Ort wurden die 50 Demonstrant:innen von einem zahlenmäßig weit überlegenen Polizeiaufgebot mehrheitlich in einen schmalen Graben neben der Straße abgedrängt.

Franz Haslbeck, der Anmelder der Kundgebung, erklärte hierzu: „Versammlungsfreiheit ist ein Grundrecht, das hier in skandalöser Weise massivst beschnitten wurde. Wir haben diese eigentlich unzumutbaren Einschränkungen trotzdem akzeptiert, um Aktivist:innen aus den Ländern des Globalen Südens zu ermöglichen, ihren Protest zumindest in der Nähe des Tagungsortes vor den Kameras der Weltpresse zum Ausdruck zu bringen.“

Die Klimaaktivistinnen Lisa Poettinger und Susanne Egli ergänzten: „Vom G7-Gipfel profitieren hauptsächlich Großkonzerne der G7. Die G7-Staaten geben sich klimabewusst und wollen die sogenannte „Entwicklungshilfe“ fördern. Tatsächlich sind sie Hauptverursacher der Klimakrise und treiben die Ausbeutung der Staaten des Globalen Südens voran. Daher stehen die Industriestaaten in einer massiven Klimaschuld gegenüber den Ländern in Afrika und Südamerika, die durch einen sofortigen Schuldenerlass und Ausgleichszahlungen beglichen werden muss, um diesen Staaten eine nachhaltige Entwicklung ohne den Zwang zur Förderung von fossilen Energieträgern zu ermöglichen.“

Auf der Kundgebung hielten Aktivist:innen von Debt4Climate und anderen Initiativen aus dem Globalen Süden engagierte Reden in Richtung der im Schloss Elmau versammelten Chefs der G7-Staaten. Die Versammlung wurde jedoch von der Polizei vorzeitig und ohne Absprache beendet, worauf die Busse zum Rücktransport vorfuhren. In einer spontanen Aktion setzten sich daraufhin Aktivist:innen von Extinction Rebellion, Debt4Climate und Fridays For Future vor die Busse, um symbolisch gegen den Abbruch der Kundgebung zu protestieren. Sieben von ihnen wurden daraufhin unter dem Tatvorwurf der „Blockade von Rettungswegen“ festgenommen, nach mehrstündiger Personalienaufnahme zu einer Gefangenen-Sammelstelle verbracht und dort umstandslos wieder freigelassen. Tatsächlich wurde der Rettungsweg von den dort geparkten und nicht abfahrbereiten Bussen blockiert.

Hagen Pfaff, Mitglied von Extinction Rebellion und Mitorganisator der Stop-G7-Proteste, fasste die Ereignisse wie folgt zusammen: „Es ist uns trotz aller singulären Einschränkungen der Versammlungsfreiheit gelungen, unseren Protest gegen die Politik der G7-Staten vor der Weltöffentlichkeit zum Ausdruck zu bringen und insbesondere Aktivist:innen aus den von dieser Politik am meisten betroffenen Ländern vor den Augen der Welt eine Stimme zu geben, die ihnen von der G7 verwehrt wird. Daher werten wir unsere Aktionen, auch aufgrund des breiten Interesses der Medien, als großen Erfolg. Bitter ist jedoch: Viele der Aktivist:innen mussten aufgrund ihres Engagements aus ihren Heimatländern flüchten und sehen sich nun samt ihren Unterstützer:innen hier im vermeintlich freien Westen erneut Schikanen und Beschränkungen von Grundrechten ausgesetzt.“


Die „offiziellen“ G7-Proteste sind mit der Kundgebung am Schloss beendet, uns haben jedoch viele Anfragen zur Nachberichterstattung und unserem Resümee erreicht. Wir bieten Ihnen daher einen erneuten Slot für Filmaufnahmen im Aktionscamp am heutigen Dienstag, 28.6. von 11:00 bis 12:00 an. Eine Akkreditierung ist nicht erforderlich, bitte melden Sie sich einfach vor Ort am Info-Zelt hinter dem Eingang. Auch außerhalb dieses Slots sind Interviews außerhalb des Camps jederzeit möglich; bitte melden Sie sich dafür ebenfalls am Info-Zelt.

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PM zur heutigen Großdemo in Garmisch https://www.stop-g7-elmau.info/2022/06/26/pm-zur-heutigen-grossdemo-in-garmisch/ Sun, 26 Jun 2022 20:39:28 +0000 https://www.stop-g7-elmau.info/?p=2812 Pressemeldung von Stop G7 Elmau
Garmisch-Partenkirchen, 26.26.2022

2.000 demonstrieren in Garmisch bunt und laut gegen den G7-Gipfel

Nach der Demonstration in Garmisch gegen den G7-Gipfel sprechen die Veranstalter:innen von einem vollen Erfolg. „Nach unseren Zählungen haben ca. 2.000 Demonstrant:innen aus unterschiedlichsten Spektren teilgenommen.“, sagte Anmelder Franz Haslbeck. „Damit sind unsere Erwartungen mehr als erfüllt worden.“ Zwei Stunden lang war der Demonstrationszug bei bestem Wetter vom Bahnhof durch die Innenstadt und zurück gezogen. Zu nennenswerten Zwischenfällen kam es nicht. „Dies zeigt trotz aller Schreckensszenarien des Innenministeriums im Vorfeld: wenn sich die Polizei zurückhält, passiert auch nichts.“, sagte Hagen Pfaff vom Presseteam der Gipfelgegner:innen.

Vor und nach der Demonstration hatten Redner:innen aus dem Globalen Süden und Deutschland scharfe Kritik an der neokolonialen, zerstörerischen und militaristischen Politik der G7-Staaten geübt und Alternativen für eine gerechte, nachhaltige und friedliche Zukunft aufgezeigt. Themen waren unter anderem Klimagerechtigkeit und Schuldenerlass für den globalen Süden, die fortgesetzte Ausbeutung von Westsahara, Namibia und anderen afrikanischen Staaten auch durch deutsche Konzerne und die Forderung nach Investitionen in Bildung und soziale Gerechtigkeit statt in Rüstungsindustrie und Bundeswehr.

Trotz der störungsfreien Demo wurden fünf Personen festgenommen, von denen sich noch mindestens zwei wegen „Verstößen gegen das Versammlungsrecht“ in Haft befinden, eine davon minderjährig.

Am Montag enden die Proteste gegen den G7-Gipfel mit einem Sternmarsch Richtung Elmau, bei dem 50 Demonstrant:innen innerhalb des Sicherheitsbereichs, 500 m vom Tagungshotel entfernt eine Kundgebung abhalten werden.

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Pressezugang zum Camp https://www.stop-g7-elmau.info/2022/06/25/pressezugang-zum-camp/ Sat, 25 Jun 2022 09:19:48 +0000 https://www.stop-g7-elmau.info/?p=2803

Da viele Pressevertreter:innen versuchen, auch ohne Anmeldung auf das Aktionscamp in Garmisch zu gelangen, können wir der Presse leider keinen freien Zugang zum Camp gestatten. Der nächste Slot für Filmaufnahmen auf dem Camp ist Samstag, 17:00-18:00 Uhr. Interviews außerhalb des Camps sind jederzeit möglich, melden Sie sich bitte bei presse@stop-g7-elmau.info oder unter +49 177 136 76 69 für eine Vormerkung.

Aufnahmen mit dem Camp im Hintergrund sind jederzeit möglich, wenn keine Personen sichtbar sind.

Die nächste Pressekonferenz ist am Sonntag um 10:45 auf dem Camp, Akkreditierung nicht erforderlich.

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Presseinformation zu den Protesten in und um Garmisch / PK / Kontakte https://www.stop-g7-elmau.info/2022/06/22/presseinformation-zu-den-protesten-in-und-um-garmisch-pk-kontakte/ Wed, 22 Jun 2022 20:43:45 +0000 https://www.stop-g7-elmau.info/?p=2759 Presseinformation von Stop G7 Elmau
München, 22.6.2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

hier sind die wichtigsten Informationen für Ihre Berichterstattung von den Aktionen gegen den G7-Gipfel vor Ort in und um Garmisch. Details finden Sie auf unserer Website unter www.stop-g7-elmau.info bzw. www.stop-g7-elmau.info/aktionen/ . Ab sofort sind wir auch telefonisch für Sie erreichbar, siehe die ausführlichen Kontaktinformationen am Ende dieser PI.

Pressekonferenz

Am Samstag, 25.6. Sonntag, 26.6. wird um 10:30 10:45 eine Pressekonferenz im Camp stattfinden, bei der sowohl die Organisationsteams als auch Aktivist:innen aus dem Globalen Süden aktuelle Statements zu den Aktionen und deren Hintergründen abgeben werden. Selbstverständlich sind im Anschluss Interviews möglich und auch das Presseteam wird zu Ihrer Verfügung stehen. Eine Akkreditierung ist nicht erforderlich; außerhalb der PK sind Filmaufnahmen und Interviews auf dem Gelände aber nur nach Absprache möglich.

Weitere Pressekonferenzen kündigen wir bei Bedarf über unseren Presseverteiler und auf unserer Website an.

Camp

Das Protestcamp ist vom 24. bis einschließlich 28.6. in Betrieb. Es wird dort u. a. ein Vortragsprogramm mit Aktivist:innen aus dem Globalen Süden geben. Am Freitag, 24.6. bieten wir zwischen 10:00 und 11:00 Uhr einen Slot für freie Filmaufnahmen im Camp an. Danach sind Filmen und Interviews auf dem Campgelände nur nach vorheriger Absprache bzw. nach Anmeldung am Info-Zelt möglich. Wir empfehlen, unser Presseteam rechtzeitig zu kontaktieren, damit wir Ihnen geeignete Interviewpartner:innen zur Verfügung stellen können.

Das Camp ist aktuell für 750 Personen ausgelegt, eine Erweiterung ist bei Bedarf jedoch möglich.

Weitere Informationen: https://www.stop-g7-elmau.info/aktionen/camp/

Demo Garmisch

Die Demonstration in Garmisch-Partenkirchen am Sonntag, den 26.6. beginnt um 13:00 Uhr mit einer Auftaktkundgebung am Bahnhofsvorplatz. Um 14:00 Uhr folgt ein Demonstrationszug durch den Ortsteil Garmisch, der mit der Schlusskundgebung von 16:00-18:00 Uhr endet. Auf den Kundgebungen wird es Redebeiträge von den an den Protesten beteiligten Gruppen sowie von Aktivist:innen aus dem Globalen Süden geben, dazwischen Live-Musik.

Wir rechnen trotz der erheblichen Verkehrsbeschränkungen durch die Behörden mit ca. 1.000 Teilnehmenden.

Weitere Informationen: https://www.stop-g7-elmau.info/aktionen/demo-garmisch/

Sternmarsch auf Elmau und Kundgebung am Schloss

Am Montag, 27.6. finden auf mehreren Routen Wander- und Fahrraddemos in Richtung Elmau statt. Im Zentrum dieser Aktion steht eine Kundgebung von 12:00-12:30 14:30-15:00 Uhr in 500 m Entfernung vom Tagungshotel dicht am offiziellen Briefing-/Pressezentrum. Hierfür werden 50 vorab gemeldete Demonstrant:innen nach Personen- und Taschenkontrolle in zivilen Kleinbussen von Klais zum Kundgebungsort und anschließend zurück nach Klais verbracht. Nachdem diese Kundgebung ursprünglich von den Behörden abgelehnt und erst nach Klageandrohung genehmigt wurde, haben wir diese massiven Beschneidungen der Versammlungsfreiheit akzeptiert, damit wir mitten im Sicherheitsbereich mit Reden von drei Aktivist:innen aus dem Globalen Süden sowie je einem:er Vertreter:in der Klima- und der Antikriegsbewegung unseren Protest vor Ort sicht- und hörbar machen können.

Der Kundgebungsort ist aus dem Briefingzentrum in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Wenn Sie von Klais aus anreisen wollen, wenden Sie sich bitte an das Bundespresseamt unter cvd@bpa.bund.de bzw. an dessen Vertreter:innen vor Ort.

Weitere Informationen: https://www.stop-g7-elmau.info/aktionen/sternmarsch-elmau/

Beachten Sie, dass einige Details – insbesondere bezüglich der Kundgebung am Schloss – noch in Abstimmung mit den Behörden sind. Wir werden die Website fortlaufend aktualisieren und Ihnen in einer weiteren Presseinformation den finalen Stand bekannt geben.

[Kontaktinformationen entfernt – schreiben Sie an presse@stop-g7-elmau.info für Telefonnummern etc.]

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G7-Gegner:innen kritisieren Grundrechtseinschränkungen scharf https://www.stop-g7-elmau.info/2022/06/17/g7-gegnerinnen-kritisieren-grundrechtseinschraenkungen-scharf/ Fri, 17 Jun 2022 21:14:02 +0000 https://www.stop-g7-elmau.info/?p=2692 Pressemitteilung von Stop G7 Elmau
München, 17.6.2022

Den G7-Gegner:innen wurde nach ursprünglichen Verbot zugesagt, mit einer kleinen Delegation von 50 Personen im Elmauer Sicherheitsbereich in Hör- und Sichtweite des Tagungshotels zu protestieren. Dazu müssen sie in Polizeibussen zum Versammlungsort gebracht werden – dies kritisieren die Aktivist:innen scharf.

Bereits vor Wochen wurde angekündigt, dass sich niemand im Sicherheitsbereich rund um Schloss Elmau aufhalten dürfen werde. Gegen die gleiche Einschränkung waren die G7-Gegner:innen bereits 2015 mit Teilerfolgen vorgegangen, auf die sie sich nun berufen. Und tatsächlich: Eine Delegation von 50 Personen wird auch am 27.6. in Hör- und Sichtweite demonstrieren. Allerdings müssen diese 50 Personen dazu ihre Personalien bei der Polizei angeben und in Polizeibussen zum Versammlungsort gefahren werden. Eine persönliche Anreise, sei diese per Fahrrad, Auto oder zu Fuß, ist untersagt. Zuvor hatte das bayerische Innenministerium noch erklärt, dass das Demonstrationsrecht auf keinen Fall eingeschränkt werde.

„Was hier passiert, ist eine unglaubliche Beschneidung unserer Versammlungsfreiheit und damit unserer Grundrechte.“, kritisierte Lisa Poettinger von Stop G7 Elmau. „Nicht nur will der sogenannte Freistaat unseren Protest personell klein halten, er will die wenigen zugelassenen Aktivist:innen wie Schwerverbrecher:innen in Polizeiwägen anfahren und damit vollkommen über die Selbstbestimmung der Aktivist:innen verfügen. Als ob 20 000 Polizist:innen nicht ein paar hundert Aktivist:innen auf ihrer Wanderdemonstration kontrollieren könnten. Diese Form der Repression und Beschneidung unserer Grundrechte zeigt, wie die G7 es mit der Demokratie halten! Einige Aktivist:innen haben nun bekannt gegeben, dass sie diese Verletzung ihrer Grundrechte nicht akzeptieren und deshalb nicht teilnehmen werden.“

Franz Haslbeck, Anmelder der Kundgebung, fügte hinzu: „Nach einer ausführlichen Diskussion haben wir uns entschieden, die Versammlung im Sicherheitsbereich dennoch durchzuführen, um unseren internationalen Redner:innen weiterhin die Möglichkeit zu bieten, ihre Anliegen vor der internationalen Öffentlichkeit vorzutragen. Es sind ja besonders die Menschen aus den am meisten von der zerstörerischen G7-Politik betroffenen Ländern, die bei den G7 kein Gehör finden. Umso wichtiger ist es deshalb, dass wir diese Gelegenheit nutzen, ihre Stimmen hörbar und ihren Kampf sichtbar zu machen.“

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Presseinformation zu den Aktionen vor Ort gegen den G7-Gipfel https://www.stop-g7-elmau.info/2022/06/16/presseinformation-zu-den-aktionen-vor-ort-gegen-den-g7-gipfel/ Thu, 16 Jun 2022 21:36:27 +0000 https://www.stop-g7-elmau.info/?p=2679 Presseinformation von Stop G7 Elmau
München, 16.6.2022

G7-Gipfel Elmau – Aktuelle Informationen zu den Gegenaktionen vor Ort

Von 24. bis 28. Juni wird es in Garmisch-Partenkirchen ein Protestcamp geben, zu dem bereits einige hundert Anmeldungen vorliegen. Der Zeltplatz ist aktuell für 750 Personen ausgelegt, kann jedoch jederzeit erweitert werden. Das Camp musste 2015 noch vor Gericht eingeklagt werden, wurde aber heuer von der Gemeinde ohne größere Schwierigkeiten genehmigt.

Bei einem Kooperationsgespräch am 10.6. zeigten sich Landratsamt, Polizei, bayerisches Innenministerium sowie die staatliche Gipfelkoordination jedoch nicht kompromissbereit und kündigten an, wesentliche Teile der angemeldeten Demonstrationen nicht zu genehmigen bzw. per Allgemeinverfügung zu verbieten.

Die Großdemonstration in Garmisch-Partenkirchen am Sonntag, 26.6. beginnt um 13 Uhr am Bahnhofsplatz und zieht anschließend durch die Innenstadt. Die ursprünglich angemeldete Route wurde von den Behörden abgelehnt und es wurde untersagt, die B2 auch nur zu überqueren, damit keine Rettungsfahrzeuge blockiert werden können. „Dies ist eine absurde Unterstellung gegenüber Protestgruppen, für die Solidarität ein zentrales Anliegen ist“, erklärte Anmelder Claus Schreer.

Für Montag, 27.6. ist ein Sternmarsch auf mehreren Routen zum Tagungsort der G7 auf Schloss Elmau vorgesehen. Drei dieser Märsche sollten gemeinsam am Zaun enden, wo 50 Aktivist:innen den Sicherheitsbereich betreten und in Sicht- und Hörweite des Tagungshotels protestieren sollten. Auch dies wurde abgelehnt, ebenso die Route von Klais Richtung Elmau, obwohl sie abseits der Mautstraße verläuft, um die Zufahrt zum Schloss nicht zu behindern.

Nach der Ankündigung von Stop G7 Elmau, gegen dieses Verbot zu klagen, boten die Behörden am 15.6. an, 50 Demonstrant:innen in Polizeibussen von Klais zu einem Ort in 500 m Entfernung vom Schloss und nach einer halbstündigen Kundgebung zurück nach Klais zu bringen. Die Organisator:innen von Stop G7 Elmau entschieden sich dafür, diese massive Auflage zu akzeptieren, um die Kundgebung durchführen zu können. Die Redebeiträge werden hauptsächlich von Aktivist:innen aus dem Globalen Süden gehalten werden, die vor Ort auch für Interviews zur Verfügung stehen werden.

„Dieses unerhörte und demokratiefeindliche Verfahren bedeutet eine beispiellose Beschneidung der Versammlungsfreiheit.“, sagte Hagen Pfaff, einer der Organisator:innen der Proteste. „Es ist nichts anderes als Repression, Demonstrierende wie Straftäter:innen in Polizeibussen zur Ausübung ihrer Grundrechte zu verbringen und dies werden wir vor den Kameras der Weltpresse klar zum Ausdruck bringen.“

Alle Informationen zu den Aktionen gegen den G7-Gipfel finden Sie hier:
https://www.stop-g7-elmau.info/aktionen/

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Aktualisierte Infos zur G7-Karawane mit Aktivist:innen aus dem Globalen Süden https://www.stop-g7-elmau.info/2022/06/15/aktualisierte-infos-zur-g7-karawane-mit-aktivistinnen-aus-dem-globalen-sueden/ Tue, 14 Jun 2022 23:17:30 +0000 https://www.stop-g7-elmau.info/?p=2654 Presseinformation von Stop G7 Elmau, 14.06.2022

Aktualisierte Veranstaltungsorte und Teilnehmende der G7-Karawane „Für das Leben: Internationalismus und Globale Gerechtigkeit statt G7“

Mit der Karawane reisen Aktivist:innen aus verschiedener Geografien durch 20 Städte in Deutschland, um mehr Gehör und Sichtbarkeit für ihre Kämpfe zu schaffen. Durch Veranstaltungen und persönliche Treffen im Zuge der Karawane werden Kritik an der strukturellen Ausbeutung und den daraus resultierenden Krisen sichtbar(er) gemacht, genauso wie Lösungsansätze und bereits bestehende solidarische Strukturen vor allem aus dem globalen Süden.

Die verbleibenden Stationen der Tour:

  • 15.6 Dortmund: 15:30 Uhr Kundgebung (Europabrunnen Kleppingstrasse); 19:30 Diskussionsveranstaltung (Pauluskirche, Schützenstrasse 35)
  • 15.6 Lützerath (tba)
  • 16.6. Bonn: 14 Uhr Sommerfest und Veranstaltung (Rölsdorfstraße 20)
  • 17.6. Marburg: 15.30-17 Uhr (Q-Café, Pilgrimstein 26-28); 15.30-17 Uhr und 17.30-19 Uhr (Alte Mensa, Reitgasse 11)
  • 18.6. Frankfurt: 19 Uhr (ExZess im Hinterhof, Leipziger Str. 91)
  • 19.6. Karlsruhe (tba)
  • 20.6. Freiburg: 16-20 Uhr (Haus der Jugend, Uhlandstraße 2)
  • 20.6. Basel: 19 Uhr (Offenburgerstrasse 59)
  • 21.6. Stuttgart: Linkes Zentrum Lilo Herrmann (Böblinger Str. 105)
  • 22.6. Würzburg (tba)
  • 23.6. München: ab 16 Uhr (Stattpark Olga, Gottfried-Böhm-Ring 4)
  • 24.6. München: 19 Uhr (Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Ethnologie, Oettingenstraße 67)
  • 25.6. München: 12 Uhr (G7-Demo Theresienwiese); 19 Uhr Podiumsdiskussion (EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80, Raum 211/212)
  • 26.-27.6. Garmisch-Partenkirchen: Demo und Protestcamp

Die Angaben werden hier laufend aktualisiert.

Teilnehmende:

René Orlando Martínez Cacho von OFRANEH.
OFRANEH setzt sich seit 30 Jahren für die Rechte der Garífuna in Honduras ein (ab Dortmund am 15.6.).

Ina-Maria Shikongo, Klimagerechtigkeitsaktivistin, Mutter und Künsterlin aus Namibia

Bettina Cruz Velasquez, Binnizá-Indigene aus Juchitán, im Istmo de Tehuantepec, im Bundesstaat Oaxaca, Mexiko. Sie ist Menschenrechtsaktivistin und «Defensora de Territorio» (Verteidigerin des Territoriums).

Elir Negri Lavin aus Morelos, Mexiko ist seit zehn Jahren Teil der Initiative «Jovenes ante la emergencia nacional» (Jugend gegen den national Notstand)

Wechselnde Aktivist:innen aus der saharauischen Diaspora in Deutschland in Berlin, Leipzig, Dresden, Kassel, Frankfurt, München und Garmisch-Partenkirchen

Wechselnde Aktivist:innen aus der kurdischen Diaspora in Deutschland in Leipzig, Jena, Dresden

Wechselnde Gäst*innen aus der palästinensischen Diaspora

„Wir sehen den G7 als Teil des Problems und nicht der Lösung. Der Globale Norden bedient sich im Namen des Fortschritts weiterhin der Ressourcen des Globalen Südens, während die Erderwärmung in vielen Ländern dort bereits massive Auswirkungen hat. Konzerne und Regierungen erhalten koloniale Ausbeutungsverhältnisse aufrecht und entziehen sich ihrer Verantwortung. Die Folgen sind Landraub, Vertreibung und Zerstörung von Ökosystemen“, so die Vorbereitungsgruppe der internationalistischen „Karawane für das Leben … statt G7“.

Für Rückfragen: karawane@stop-g7-elmau.info

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Einladung zur Gerechtigkeits- und Klimakonferenz Gekko7, 17.-19.6.2022 https://www.stop-g7-elmau.info/2022/06/14/einladung-zur-gerechtigkeits-und-klimakonferenz-gekko7-17-19-6-2022/ Mon, 13 Jun 2022 23:14:41 +0000 https://www.stop-g7-elmau.info/?p=2642 Presseeinladung von Stop G7 Elmau, 14.06.2022

Gerechtigkeits- und Klimakonferenz Gekko7 von CCI und FFF
17.-19.6.2022
shaere München, Fritz-Schäffer-Straße 9, 81737 München

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Climate Cooperation Initiative e.V. (CCI) organisiert zusammen mit Fridays for Future Deutschland (FFF) vom 17.06.-19.06.2022 die Gekko7 in München im shaere (München-Neuperlach). Gekko7 steht für Gerechtigkeits- und Klimakooperations-Konferenz vor dem G7-Gipfel. Hauptthema bei der Konferenz wird sein, wie wir Klimagerechtigkeit international denken und umsetzen können. Dafür haben wir viele internationale Vortragende geladen. Wir erwarten etwa 100 Teilnehmende vorwiegend aus Klimagruppen.

Der G7-Gipfel und die Ankündigung der Bundesregierung, einen Klimaclub gründen zu wollen, sind für uns Anlass, mit Expert*innen aus verschiedenen Disziplinen zu ergründen, wie ein solcher Klimaclub fair und effektiv gestaltet werden kann. In Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden besprechen wir neue Ansätze der globalen Klimapolitik, die Kooperation und Gerechtigkeit in den Mittelpunkt stellen.

Ziel der Gekko7 ist es, mehr über Klimaclubs zu lernen und Forderungen an die Gestaltung eines Klimaclubs zu stellen. Nur wenn Klimagerechtigkeit und effektiver, globaler Klimaschutz zusammen gedacht werden, ist es möglich, die Klimakrise abzuschwächen und diejenigen, die am stärksten unter den Folgen leiden werden, zu schützen.

Wir glauben, dass ein Ausbremsen der Klimakriese nur international gerecht funktionieren darf und kann. Daher haben wir verschiedene Workshops und Vorträge gewählt, die dies verdeutlichen und uns Vorgänge zeigen, die wir im privilegierten globalen Norden oft noch viel zu wenig auf dem Schirm haben.

Wir möchten Sie einladen, die Gekko7 zu begleiten und an Vorträgen und Diskussionsrunden teil zu nehmen. Besonders interessant für Jornalist*innen sind vermutlich folgende Beiträge:

Freitag 18.6., 19:00 Uhr: Keynote: Klimakooperationen von Axel Okkenfels

Axel Okkenfels,  einer der international angesehensten Experten auf dem Gebiet der Klimakooperations-Forschung hält die Keynote zum Thema Klimakooperationen. Die Hauptfragestellungen dieser Einführung ist: „Das Pariser Abkommen und seine Mechanismen funktionieren nicht, zu diesem Schluss kommt die Kooperationsforschung. Doch was jetzt?“ Seine These lautet: Das Klima kann nur gerettet werden, wenn die globale Klimapolitik endlich auf Kooperation setzt. Es erwartet Sie ein spannender Vortrag mit neuen Perspektiven und einer anschließender Diskussion!

Samstag 19.6., 14:30 Uhr: Vortrag zu Klimagerechtigkeit von Robert Muthami

Robert Muthami ist ein Klimapolitik-Experte aus Kenia. Er hat mehr als 10 Jahre Erfahrung auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene. Aktuell arbeitet er als Senior Programme Advisor bei der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) im Büro in Kenya und koordiniert sozioökologische Transformationsarbeit. Er ist Vorstandsmitglied der Pan African Climate Justice Alliance (PACJA) und Mitglied des Makueni County Climate Change Fund Management Board.  Er hat einen Master in Environmental Policy von der University of Nairobi, einnn Bachelor of Science in Environmental Science von der Kenyatta University und ein Post Graduate Diploma in Project Management vom Kenya Institute of Management. In seinem Vortrag berichtet er, warum Klimagerechtigkeit für Afrika so dringend ist.

Samstag 19.6, 16:00 Uhr: Podiumsdiskussion

Wie kann internationale Klimapolitik gerecht und wirksam gestaltet werden? Wie erreichen wir eine Kooperation bei der Bewältigung der Klimakrise? Und welche Rolle spielen Deutschland und die EU dabei?

Mit dabei sind:

  • Lisa Badum (Bundestagsabgeordnete Grüne)
  • Paula Gerbig (Climate Cooperation Initiative)
  • Jan Kowalzig (Oxfam)
  • Robert Schmidt (Prof. an der Fernuni Hagen, forscht zu Klimakooperation)
  • Ibo Mohamed (Fridays For Future)

Moderation: Lennard Bogs

Sonntag 19.6., 10:00 Uhr: Vortrag Debt 4 Climate von Esteban Servat

Esteban ist ein Wissenschaftler und Klima/Umweltaktivist aus Argentinien sowie Co-Founder der Plattform EcoLeaks. Außerdem hat er zusammen mit anderen Aktivist*innen aus dem Globalen Süden Anfang des Jahres die Initiative Debt for Climate ins Leben gerufen, die einen Schuldenerlass fordert, damit ärmere Länder fossile Energien nicht mehr benötigen, um damit Schulden abzubezahlen und diese so im Boden lassen können. Bezahlt soll dieser werden, indem die Länder im Globalen Norden ihre Klimaschulden bezahlen. Mehr über diese international schnell wachsende Bewegung und wie dieser Schuldenaustausch vonstattengehen soll, erfahren sie beim Vortrag.

Sonntag 19.6., 10:00 Uhr: MAPA-Panel

In diesem Panel sollen diejenigen zu Wort kommen, die schon heute am meisten unter der Klimakrise leiden. Mit der Frage „Wovon sollen Menschen im globalen Norden besser Bescheid wissen?“ haben wir Menschen aus den am meisten von der Klimakriese betroffen Gebieten der Erde eingeladen.

Zu Gast sind:

  • Roland Olivier Dedi (Ivory Coast): Founder of Youth Network for Community Development (RJDC), African Youth Initiative on Climate Change (AYICC)
  • Alhassan Mohammed (Sudan): Gründer von FFF Sudan
  • Anthony Kiwewa (Demokratische Republik Kongo): Hanns-Seidel-Stiftung Congo
  • Gloria Kasang Bulus (Nigeria): Founder of bridge that gap initiative, Network of civil society in environment (NCSE)
  • Mduduzi Mduduzi Tshabalala  (Vaal, Gauteng South Africa): climate justice campaigner Extinction Rebellion
  • Sunny Morgan (South Africa): Debt for climate

Alle Veranstaltungen finden im shaere in Neuperlach statt.

Adresse: shaere, Fritz-Schäffer-Straße 9, 81737 München

Kontakt: carl.riemann@climatecooperation.org , Tel. 0152 03 34 25 45

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Einladung zur Pressekonferenz am 14.6.2022 https://www.stop-g7-elmau.info/2022/06/09/einladung-zur-pressekonferenz-am-14-6-2022/ Thu, 09 Jun 2022 20:59:10 +0000 https://www.stop-g7-elmau.info/?p=2603 Presseeinladung von Stop G7 Elmau, 9.6.2022

Einladung zur Pressekonferenz
am Dienstag, 14. Juni 2022 um 11 Uhr
EineWeltHaus (Foyer), Schwanthalerstr. 80, München

Sehr geehrte Damen und Herren,

Vertreter:innen der Aktionsplattform Stop G7 Elmau werden Ihnen die aktuellen Planungen für die Protestaktionen in Garmisch-Partenkirchen und nach Emau zum Tagungsort der G7 vorstellen und Sie über das Ergebnis der Verhandlungen mit den zuständigen Behörden informieren.

Neben dem Protestcamp in Garmisch werden vom 24. bis 27. Juni Dauerkundgebungen jeweils am Bahnhofsplatz in Garmisch-Partenkirchen, in Klais und Mittenwald stattfinden.

Am Sonntag, 26. Juni findet eine große Demonstration statt. Die Auftaktkundgebung beginnt um 13 Uhr am Bahnhofsplatz Garmisch-Partenkirchen, anschließend Demonstration durch die Innenstadt.

Für Montag 27. Juni ist ein Sternmarsch auf vier Routen zum Tagungsort der G7 auf Schloss Elmau geplant:

  • Fahrradkorso vom Bahnhof Garmisch-Partenkirchen nach Klais und von dort Demonstration zum Schloss Elmau.
  • Zwei Demonstrationen vom Bahnhof Garmisch-Partenkirchen auf einer nördlichen und einer südlichen Bergroute zum Schloss Elmau.
  • Demonstration vom Bahnhof Mittenwald zum Schloss Elmau

Wir, die Veranstalter:innen bestehen darauf, unseren Protest in unmittelbarer Nähe zum Schloss Elmau wahrnehmbar zu äußern. Polizeiliche Einschränkungen oder gar ein Verbot der geplanten Kundgebungen in der Nähe des Tagungsortes der G7 werden wir nicht akzeptieren.

Weitere Infos: https://www.stop-g7-elmau.info/aktionen/

Kontakt: presse@stop-g7-elmau.info

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PM zur internationalen Mobilisierungstour https://www.stop-g7-elmau.info/2022/06/08/pm-zur-internationalen-mobilisierungstour/ Wed, 08 Jun 2022 19:33:41 +0000 https://www.stop-g7-elmau.info/?p=2598 Pressemitteilung von Stop G7 Elmau, 08.06.2022

Mobilisierungstour II mit internationalen Gäst*innen
„Für das Leben: Internationalismus und Globale Gerechtigkeit statt G7“

Vom 6.-27. Juni findet eine internationalistische Karawane für globale Gerechtigkeit und zur Mobilisierung gegen den G7-Gipfel in Bayern Ende Juni statt.

Bei der Karawane reisen Aktivist*innen aus Mexiko, Honduras, Namibia, Palästina und aus der kurdischen sowie sahrauischen Diaspora in Deutschland, um mehr Gehör und Sichtbarkeit für ihre Kämpfe zu schaffen. Durch Veranstaltungen und persönliche Treffen im Zuge der Karawane werden Kritik an der strukturellen Ausbeutung und den daraus resultierenden Krisen sichtbar(er) gemacht. Genauso wie Lösungsansätze und bereits bestehende solidarische Strukturen vor allem aus dem globalen Süden.

„Wir sehen den G7 als Teil des Problems und nicht der Lösung. Der Globale Norden bedient sich im Namen des Fortschritts weiterhin der Ressourcen des Globalen Südens, während die Erderwärmung in vielen Ländern dort bereits massive Auswirkungen hat. Konzerne und Regierungen erhalten koloniale Ausbeutungsverhältnisse aufrecht und entziehen sich ihrer Verantwortung. Die Folgen sind Landraub, Vertreibung und Zerstörung von Ökosystemen“ sagt Luca Z. von der Vorbereitungsgruppe.

Gäst*innen:

  • Bettina Cruz: Menschenrechtsaktivistin und Verteidigerin indigener Territorien.
  • Elir Negri Lavin, aus Tepoztlan, Mexiko. Er kämpft gegen die Militarisierung des Terrirotriums und Landraub.
  • Ein*e Vertreter*in der indigenen Organisation COPINH (Honduras).
  • Arwa Shami: Feministin aus Palästina und Mitglied der Jugendbewegung der Kommunistischen Partei (Palestenian Peoples Party).
  • Ina-Maria Shikongo: Klimagerechtigkeitsaktivistin aus Namibia.
  • Kurdische Aktivist*innen aus der Diaspora in Deutschland.
  • Menschen aus der sahrauischen Diaspora in Deutschland.

Das Projekt wird basisdemokratisch von Aktivist*innen aus verschiedenen sozialen Bewegungen organisiert. In der bundesweiten Vorbereitungsgruppe sind Menschen aus dem Netz der Rebellion, der BUKO (Bundeskoordination Internationalismus) und München International vertreten. Sie werden unterstützt von dem Kurt Eisner Verein in Kooperation mit die Rosa-Luxemburg-Stiftung, Médico International, Aktion Selbstbesteuerung und Katholischer Fonds.

„Für uns geht es darum, zuzuhören, zu verstehen, aber auch aktiv zu werden und sich solidarisch für eine radikale sozial-ökologische Transformation der Gesellschaften zusammenzuschließen“ so Luca Z.

Termine der Tour und weitere Informationen:
https://www.stop-g7-elmau.info/termine/termin/g7-mobi-rundreise/

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an: karawane@stop-g7-elmau.info

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